04 Okt
Friedenauer TSC : Viktoria Berlin II 7:0 (4:0)
Pokal: Die Stunde des „Torabi Torgül“

12 Okt
Altliga Ü60
Weiterhin Spitzenteam!
Und täglich grüßt das Murmeltier! Die 60er des Friedenauer TSC durften erneut gegen Viktoria II antreten. Diesmal am Ostpreußendamm auf der anderen Tanzveranstaltung: Meisterschaft in der Bezirksliga. In der zweiten Runde des Defendo-Pokals schieden die Hellblauen aus Lichterfelde vor knapp zwei Wochen mit 7:0 gegen Friedenau aus. Würden die Hausherren aus der Pokal-Partie ihre Lehren gezogen haben und einen stark verbesserten Auftritt hinlegen? Die Antwort lautete: Nein!
Wie beim letzten Aufeinandertreffen führte Friedenau bereits zur Pause mit 4:0. Ohne den kurzfristig erkrankten Kapitän Frank Apelt, dafür aber mit dem rechtzeitig aus Brasilien zurückgekehrten Goalgetter Jan Wiechmann überzeugten die Gäste mit einer sehr abgeklärten Performance. Vor allem Traumduo Wiechmann/Topgül bestachen mit ihrer Spielfreude. Immer wieder düpierten sie mit mutigen Dribblings die Abwehr Viktorias. Folge, der früher Treffer durch Wiechmann in der vierten Minute. Wenige Augenblicke später konnte ein Schienbein der Gastgeber gerade noch zur Ecke klären. Die scharfe Ausführung Turabis verwandelte Catello Cavaliere per Eigentor zur 2:0 Führung Friedenaus. Die Hellblauen versuchten irgendwie ins Spiel zu kommen. Eine gewisse Gefährlichkeit entwickelte vor allem Viktorias Flügelspieler mit der Rückennummer 16. Einige Male setzte sich Juergen Hofer stark in Szene. Nach einem guten Angriff in der 20. Minute musste Friedenaus Torhüter „Kölle“ sein ganzes Können aufbieten und entschärfte Hofers Schuss mit einer Glanzparade. Schon in der 15. Minute hielt Kölle einen (fälschlich) gegebenen 9Meter für Viktoria überragend. In den meisten Situationen taten sich die Hausherren gegen die gut organisierten Gäste um Sven Kriese, Hans Brombosch, Andrew Cross, Thomas Käßemodel, Ilias Papadopoulos und Markus Ziener schwer. Friedenau kreierte munter gefährliche Situationen. 22. Minute, toller Pass in die Schnittstelle von Bernd Birkhoff auf Wiechmann, knapp vorbei. 23., Fernschuss Wiechmann hauchzart drüber. In der 24. Minute wurde das erfrischende Angriffsspiel Friedenaus belohnt. Nach starker Kombination zwischen Wiechmann und Turabi, versenkte Letztgenannter die Kugel kompromisslos zum 3:0. Der vierte Treffer fiel kurios. Nachdem Viktorias Keeper zunächst einen Fernschuss abwehren konnte, brachte er die Kugel danach nicht unter Kontrolle, rutschte unglücklich auf dem regenfeuchten Kunstrasen aus, und bugsierte das Spielgerät direkt vor Birkhoffs Schlappen: Bääm! 4:0 und Pausenpfiff.
Die zweite Hälfte begann, wie die erste endete: Mit Toreschießen! Einen fulminanten Turabi-Abschluss konnte Viktorias Abwehr zur Ecke klären. Der Schütze schnappte sich die Kugel, eilte zur Eckfahne und servierte das Kunstleder perfekt auf den Kopf des eingelaufenen Wichmann. 5:0, 33. Minute. Wie heißt es an dieser Stelle routinemäßig: Stecker gezogen. Das Spiel war natürlich entschieden. Beide Teams nahmen ein, zwei Gänge raus. Die Begegnung plätscherte ein wenig dahin. Bis zur 51. Minute. Ein verunglückter Klärungsversuch auf Seiten Viktorias ließ Friedenau ein letztes Mal jubeln. Käßemodel erhöhte das Ergebnis um einen weiteren Treffer. Endstand in einer - über weite Strecken - sehr fairen Partie: 6:0 für Friedenau. Tabellenplatz 2 und das Team mit den wenigsten Gegentoren (3). Chapeau!
Autor: CvR
Mannschaft: Michael Köllen, Hans Brombosch, Thomas Käßemodel, Sven Kriese, Bernd Birkhoff, Turabi Topgül, Jan Wiechmann, Ilias Papadopoulos, Andrew Cross, Markus Ziener.
Am 16.10.26 um 20:15 Uhr ist die SG Rotation Prenzlauer Berg zu Gast am Wiesi.

