Fußball | Gedenkturnier 2024
33. Gedenkturnier
am 09.- und 10. November 2024
Sporthalle Friedrich-Ebert-Stadion
Bosestraße 21, 12103 Berlin
Täglich:
09:00 Uhr - 13:00 Uhr
und
14:00 Uhr - 18:00 Uhr
veranstaltet von: in Kooperation mit:
Zum Mauerfall vom 09. November 1989
Am Abend des 9. November 1989 öffneten sich die Schlagbäume an den Berliner Sektorengrenzen und hunderttausende Menschen strömten jubelnd auf die Straßen. Nach 28 Jahren war die Mauer gefallen, die Berlin, Deutschland und seine Bürger geteilt hatte. Dieses historische Ereignis brachte auch Sportler aus Ost und West zusammen, die sich bis dahin nicht begegnen konnten. Um an dieses bedeutende Ereignis zu erinnern, veranstaltet die Fußballabteilung seit 1990 das Novemberturnier zum Gedenken an den Mauerfall.
Unmittelbar nach der Grenzöffnung nahm der Friedenauer TSC 1886 e.V. Kontakt zu den Sportvereinen SG Jochen Weigert (heute VFB Berlin/Friedrichshain) und DEFA Babelsberg (heute Fortuna Babelsberg) auf. Während der Arbeit am Jugendkurier für März 1990 entstand die Idee, ein Turnier zu Ehren des Mauerfalls zu organisieren. Schnell war klar: Dieses Turnier sollte etwas Besonderes werden. Vereine wurden eingeladen, mit ihren Mannschaften in verschiedenen Altersklassen anzutreten und Punkte für ihren Verein zu sammeln. Dieses Konzept fördert Gemeinschaftsgefühl, Respekt und Fairness.
Das erste Gedenkturnier fand am 9.- und 11. November 1990 in der Sporthalle Schöneberg statt, an dem fünf Vereine teilnahmen:
Einheit Weißensee (heute Weißenseer FC), Hertha BSC, 1. FC Union, VFL Schöneberg (heute 1. FC Schöneberg) und der Friedenauer TSC.
Mit Hertha BSC und dem 1. FC Union waren zwei der größten Vereine Berlins dabei, was die Attraktivität des Turniers zusätzlich steigerte. Am Ende gewann der VFL Schöneberg, und die gute Stimmung und spannenden Spiele sorgten dafür, dass das Turnier zu einer festen Größe im Berliner Fußball wurde.
Das Gedenkturnier entwickelte sich und wuchs stetig: Anfang der 90er Jahre wurde die Teilnehmerzahl von sechs auf acht Mannschaften erhöht. Es nahmen nicht nur Berliner Vereine teil, sondern auch Teams aus anderen Bundesländern und international aus Luxemburg und Polen. Besonders erfolgreich war der 1. FC Schöneberg, der den Gesamtpokal am häufigsten gewann, während Brandenburg 03 den Pokal fünfmal in Folge gewann und somit behalten durfte.
Neben dem Gesamtpokal wird seit Beginn auch der Fair-Play-Pokal verliehen. Alle Mannschaften bewerten das faire und soziale Auftreten der Teilnehmer, und am Ende wird der fairste Verein ausgezeichnet.
Insgesamt haben bei den letzten 29 Turnieren 57 Vereine mit 756 Jugendmannschaften und rund 9970 Spielern und Zuschauern teilgenommen. Dieses Turnier trägt auch eine bildungspolitische Verantwortung: Es richtet sich vor allem an Kinder und Jugendliche, die den Mauerfall nicht miterlebt haben. Jedes Jahr bemühen wir uns, durch Ausstellungen oder kleine Filmvorführungen kindgerecht an dieses historische Ereignis zu erinnern.
Unser Ziel ist es, daran zu erinnern, dass eine Stadt, ein Land und deren Menschen und Familien nie wieder getrennt werden dürfen und dass unsere Demokratie ein hohes Gut ist, das wir achten und schützen müssen. Heute gibt es im Sport keine Trennung mehr zwischen Ost und West – und dafür steht Berlin mit all seinen Sportler*innen.
Wir sind stolz darauf, dass sich das Gedenkturnier stets weiterentwickelt hat und zu einem einzigartigen Event geworden ist, das an den Mauerfall erinnert, einem der bedeutendsten Ereignisse für Berlin.
Die Geschichte der Berliner Mauer erklärt von Kindern
In Zusammenarbeit mit dem Berliner Beauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und mit freundlicher Unterstützung von TAKE OFF entstand zum 30. Jubiläum das wundervolle Projekt:
„Die Geschichte der Berliner Mauer erklärt von Kindern“
An den original Schauplätzen: Brandenburger Tor, Gedenkstätte Berliner Mauer, Bernauer Straße und auf der Bösebrücke an der Bornholmer Straße berichten Kinder vom Bau der Mauer bis zu Ihrem Fall am 9. November 1989.
Die Idee, sowie die Umsetzung des Projektes erfolgte durch die ehrenamtlich engagierten Mitglieder: Manuel Sombecki, Julian Wille und Janina Wille denen die Fußballabteilung des Friedenauer TSC 1886 e.V. seinen besonderen Dank ausspricht.
Ein herzlicher Dank geht auch an alle Kinder und Eltern, die durch Ihr Mitwirken dieses tolle Projekt mit unterstützt haben.
Anfahrt zur Sporthalle
Friedrich-Ebert-Stadion
Bosestraße 21
12103 Berlin