14 Apr
VFB Concordia Britz - Friedenauer TSC 0:0 (0:0)
Gefühlter Sieg!

21 Apr
Altliga Ü60
Stark dagegen gehalten!
Nur zwanzig Minuten von Wannsee mit der Fähre nach Kladow. Zack … schon fühlt sich raue Hauptstadt wie geruhsamer Urlaub an. Der südöstlichste Ortsteil Spandaus gilt als einer der dörflichsten Ecken Berlins. Alte Höfe, verkehrsarme Straßen, sattes Grün. Und die Heimat des Tabellenführers SF Kladow. Auf dem Kunstrasenplatz am Gößweinsteiner Gang gab sich am Montagabend das Team des Friedenauer TSC die Ehre. Erster gegen Fünfter. Pünktlich zur blauen Stunde. Leider ohne die schmerzlich vermissten Fachkräfte Frank Apelt, Uwe Neitzel, und Turabi Topgül, dafür mit dem gesund aus Florida zurückgekehrten Goalgetter Jan Wiechmann. Und „Bomber“ Christian Trippe war auch wieder mit von der Partie.
Nach dem überzeugenden Auftritt bei Concordia Britz, (0:0), wollte das Team um Kapitän Bernd Birkhoff kämpferisch nachlegen. Vorn Trippe im Wechsel mit Carsten van Ryssen, Thomas Fischer über die Flügel, unterstützt von Wiechmann und Schulze aus dem kreativen Mittelfeld und hinten abräumend Thomas Käßemodel, Markus Ziener und Ilias Papadopoulos. Zwischen den Pfosten, der nur schwer zu überwindende Keeper, Michael Köllen. Hinein in Halbzeit Eins und in eine Begegnung, die bis kurz vor Abpfiff hart umkämpft blieb.
Kladow zeigte von Beginn an, was sie in dieser Saison auszeichnet. Kluger, umsichtiger Aufbau, Laufstärke, körperliche Robustheit und feiner Blick für freie Räume. Friedenau war mit Anpfiff direkt gefordert. Bälle in die Spitze? Schwierig bis unmöglich. Die Gastgeber standen gut, verteidigten energisch. Der FTSC hielt ebenso leidenschaftlich dagegen. In der achten Minute plötzlich die erste große Möglichkeit für die Gäste. Unnachahmlich wirbelte Wiechmann durch das Mittelfeld, feine Kombination mit Trippe, strammer Flachschuss aufs rechte Eck, hauchzart am Tor vorbei. Kladow war gewarnt, setzte nun noch mehr auf robuste Spielweise. Das erste Tor für die Gastgeber fiel dann nach einem fragwürdigen Einsatz gegen Wiechmann in der Umschaltsituation im Mittelfeld. Leider ließ der Schiedsrichter die Szene weiterlaufen. Den freien Raum nutzte Kladow gnadenlos aus. Stürmer Stefan Grosse ließ Köllen keine Chance. 1:0. Friedenau blieb unbeeindruckt. Helmut Schulze sah für ein ambitioniertes Tackling die gelbe Karte. Wobei man als neutraler Beobachter konstatieren muss, dass Kladow nur allzu gern Fouls provozierte und dann laut und vernehmlich Richtung Referee insistierte. Diese Taktik gehörte fortan zum Repertoire der Gastgeber, die sich mühten, aber an Friedenau die Zähne ausbissen. Stattdessen hatten Wiechmann und Trippe durchaus gute Chancen den Ausgleich zu markieren. Der zweite Treffer (27.min) fiel für Kladow eher glücklich, weil sich die Abwehrspieler in der Box von Friedenau nach einer kurz ausgeführten Ecke nicht einig waren, wer die Pille aus der Gefahrenzone befördert. Kladow freute sich über das „Eiertor“ wie Bolle, glaubte, die Partie jetzt locker über die Runden bringen zu können. Pustekuchen! Wiechmann und Co hatten entschieden etwas dagegen. So setzte sich das Mittelfeldass kurz vor der Halbzeitpause wunderbar gegen drei Abwehrspieler durch und ballerte das Kunstleder vor den Augen des angereisten Friedenauer Edel-Ultras Joachim unhaltbar zum 2:1 in die Maschen der nickligen Dorfkicker. Friedenau blieb dran!
Auch in der zwoten Hälfte ging es rustikal zur Sache. Kladow hatte einen Tick mehr vom Spiel, Friedenau gefühlt die besseren Aktionen vor dem gegnerischen Tor. Erst ein stark diskussionswürdiges Foul von Käßemodel am äußersten Rande des Friedenauer Strafraums sollte die Entscheidung zu Gunsten des amtierenden Tabellenführers einleiten. Kladow forderte vehement Elfmeter und … bekam ihn. Peter Schulz hämmerte die Kugel humorlos unter die Latte. 56. Minute, Deckel drauf. Kopf hoch Friedenau!
Autor: CvR
Mannschaft: Michael Köllen, Ilias Papadopoulos, Markus Ziener, Jan Wiechmann, Bernd Birkhoff, Thomas Fischer, Thomas Käßemodel, Carsten van Ryssen, Christian Trippe
Am Montag, den 18.05.26, um 18:45 Uhr trifft der Friedenauer TSC in der Meisterschaft auswärts auf die Kicker von TSV Mariendorf 1897 II.


31 Mär
Stolpernder Scampi, quirliger Fischer, umtriebiger Wirtz!